Veröffentlichungen

Wissenschaftliche Veröffentlichungen

Schwerpunkt meiner wissenschaftlichen Arbeit ist die philosophische Fundierung einer kritischen Reflexion der zwischenmenschlichen Praxis in der Psychotherapie. Das gängige Konzept psychotherapeutischen Handelns nach dem zweckrationalen Diagnose-Interventions-Schema scheint mir für beziehungsorientierte Psychotherapeuten nur bedingt sinnvoll bzw. zu technisch vorgestellt. Im Wesentlichen entspricht die psychotherapeutische Tätigkeit wohl  dem Handlungsbergiff der zwischenmenschlichen "Praxis", einer eher "künstlerischen" Handlungsweise. Eine solche Auffassung steht aber in einem spannungsreichen Verhältnis sowohl zum wissenschaftlichen Selbstverständnis als auch den gesellschaftlich-institutionellen Zusammenhängen, in denen sich psychotherapeutisches Handeln immer schon befindet und auch rechtfertigen muss.

2018  Dissertation: "Psychotherapeutische Praxis. Psychotherapie im Spannungsfeld zwischen Neurowissenschaften und Kunst der Begegnung"  - erscheint im Frühjahr 2019 bei psychosozial, Einleitung und Inhaltsverzeichnis siehe hier

2017  Erklärungsversuche zum "Behagen am Kulturbruch". Eine Replik. Psychoanalyse im Widerspruch. 58 (2), S. 109-121 - siehe hier oder hier

2014  Kontroverse über das "Neuro-bashing". Forum der Psychoanalyse. 30 (2) - siehe hier

2013

Zum Verhältnis von Neurowissenschaften und Psychotherapie. Eine transzendentalpragmatische Deutung von Jaspers Begrifflichkeit „Erklären“ und „Verstehen“. Vortrag auf dem DGPPN-Kongress am 30.11.13

Warum es sinnvoll ist, den Zweck der Emanzipation in die Psychotherapie stets mit einzubeziehen. psychosozial 133 (3), S. 111-122 - siehe hier oder hier

Naturalistisches Menschenbild und die einzigartige Person. Eine transzendentalpragmatische Wissenschaftskritik am Beispiel der Psychotherapie. Metodo. International Studies in Phenomenology and Philosophy 1 (2) - siehe hier oder hier

Helfen die Neurowissenschaften besser zu „Verstehen“? Erklären und Verstehen in der Psychotherapie. Forum der Psychoanalyse. 29 (4), S. 403-420 - siehe hier

2012

Brauchen wir eine Neuropsychotherapie? Forum der Psychoanalyse 28 (1), S. 27-49 - siehe hier

Wissenschaft und Person – Zur Herausforderung der Psychotherapie durch das neurowissenschaftliche Menschenbild. In: Fuchs T., Wassmann J., Poser von A. (Hrsg.) Formen menschlicher Personalität. Eine interdisziplinäre Gegenüberstellung. Winter, Heidelberg, S. 171-199 - siehe hier

2011

Herausforderung Neurowissenschaften. Vom Sinn und Nutzen der Neurowissenschaften in der Psychotherapie. Psycho-logik 6, S. 185-210 - siehe hier

Zweckrationalität und zwischenmenschliche Praxis in der Psychotherapie. Journal für Philosophie und Psychiatrie - siehe hier

Psychotherapie und Neurowissenschaften. Eine Reflexion zum Nutzen der Neurowissenschaften für die psychotherapeutische Praxis. In: Brunn F.M., Bartram C.R., Fuchs T. (Hrsg). Menschenbilder und Wissenschaftskulturen. Winter, Heidelberg, S. 95-113

2005  Diplomarbeit: Verstehen und Beziehung in der Psychotherapie .Das Wesen der Empathie und dessen Erfassungsversuche in der Psychotherapieforschung - siehe hier